Was in Österreich gefeiert wird: Termine, Kosten und Anreise
Die Frage ist selten, ob gerade etwas stattfindet, sondern welches von mehreren Angeboten am selben Wochenende man auswählt. Ein Überblick hilft dabei mehr als jede Empfehlungsliste.
Die Freiluftsaison von Juni bis September
Dazu kommen dutzende kleinere Open Airs, die oft nur regional beworben werden. Sie sind günstiger, weniger überlaufen und für viele die bessere Wahl.
Das Jazzfestival Saalfelden im Pinzgau läuft seit Jahrzehnten im August und gilt in der Szene als eine der wichtigeren Adressen im deutschsprachigen Raum.
Almabtrieb, Kirtag und Erntedank
Im Fasching haben besonders die westlichen Bundesländer eigene Traditionen, von Maskenumzügen bis zu regionalen Bräuchen mit teils jahrhundertealter Geschichte.
Kirtage sind Ortsfeste mit langer Geschichte und finden über das ganze Jahr verteilt statt, meist am Namenstag des Kirchenpatrons. Wer weiterstöbern möchte, wird dort fündig.
Sportveranstaltungen mit großem Publikum
Fußball läuft von Ende Juli bis Mai, mit einer Winterpause. Die Spieltermine stehen meist erst kurzfristig fest, weil sie von Fernsehübertragungen abhängen.
Für viele Sportevents gibt es Kombitickets mit der Anreise. Sie sind günstiger als Einzelfahrscheine und ersparen die Parkplatzsuche. Sortiert und laufend ergänzt steht das Ganze unter https://znaki.fm/at-de/events/.
Wetter richtig einschätzen
Bargeld ist bei kleineren Festen weiterhin nützlich. Nicht jeder Standler akzeptiert Karte, und der nächste Bankomat ist oft weit.
Ein realistischer Zeitplan hilft mehr als eine lange Liste. Zwei Programmpunkte an einem Tag sind in der Praxis oft schon genug.
| Wien | Kultur ganzjährig | Donauinselfest, Ballsaison |
| Salzburg | Festspiele, Jazz | Saalfelden |
| Steiermark | Volkskultur, Kulinarik | Aufsteirern in Graz |
| Oberösterreich | Musik und Medienkunst | Ars Electronica, Woodstock der Blasmusik |
Mit Kindern unterwegs
Treffpunkte für den Fall, dass man sich verliert, klärt man am besten vor dem Betreten des Geländes. Handyempfang ist bei vollen Veranstaltungen unzuverlässig.
Kinderwagen sind bei größeren Veranstaltungen nicht überall praktisch. Bei Märkten in Altstädten ist eine Trage oft die bessere Lösung.
Die unbekannteren Termine
Auch Handwerksmärkte und Kunsthandwerksausstellungen finden sich über das ganze Jahr verteilt, oft in Verbindung mit einem Ortsjubiläum.
Kleinere Formate haben zwei praktische Vorteile: Es gibt Platz und man zahlt selten Eintritt. Dafür ist das Programm kürzer.
Praktische Vorgaben vor Ort
Der Einlass beginnt üblicherweise ein bis zwei Stunden vor Programmstart. Bei Sicherheitskontrollen entstehen dort schnell Wartezeiten.
Eigene Getränke sind auf abgesperrten Geländen meist nicht erlaubt. Bei kostenlosen Stadtfesten gilt das in der Regel nicht.
- Feste Schuhe für Festwiesen einpacken
- Pfandbecher zurückgeben, das summiert sich
- Treffpunkt vereinbaren, Handyempfang ist unzuverlässig
- Ersatzakku mitnehmen, wenn Tickets digital sind
Ein Fazit zur Planung
Wer ein Jahr lang mitschreibt, was gefallen hat, hat im Folgejahr eine bessere Grundlage als jede Empfehlung von außen.
Unterm Strich gilt: Weniger Programmpunkte, dafür mehr Zeit für den einzelnen. Das gilt für Festivals genauso wie für Adventmärkte.
Museen und Kulturbetriebe bieten an Feiertagen häufig Sonderprogramme an. Sie sind gut besucht, eine frühe Ankunft lohnt sich.
Von der Buschenschank bis zum Foodtruck
Kürbis, Apfel und Kastanie füllen die Herbstkalender. In der Steiermark kommt das Kürbiskernöl als eigenes Thema dazu.
Bei Brauchtumsfesten ist das Essen oft der eigentliche Grund für den Besuch. Vieles davon wird nur einmal im Jahr und nur dort zubereitet.
Kosten realistisch einschätzen
Kostenlose Veranstaltungen sind eine echte Alternative. Stadtfeste, Erntedankfeste und viele Adventmärkte verlangen keinen Eintritt.
Bei großen Festivals kommen Verpflegungskosten vor Ort dazu. Die Preise am Gelände liegen deutlich über dem üblichen Niveau, was bei mehreren Tagen spürbar wird.
Der Rhythmus des Veranstaltungsjahres
Im November ist es am ruhigsten. Wer Ruhe sucht und trotzdem Kulturprogramm möchte, findet in diesem Monat die besten Bedingungen.
Die Dichte ist im Sommer am höchsten. An manchen Wochenenden im Juli und August konkurrieren mehrere große Veranstaltungen direkt miteinander, was sich auf Preise und Unterkünfte auswirkt.
Bei großen Festivals gibt es zunehmend Familienzonen mit Ruhebereichen und Gehörschutz für Kinder. Die Angebote unterscheiden sich allerdings stark.
Das Hahnenkammrennen in Kitzbühel im Jänner ist der bekannteste Wintersporttermin des Landes. Die Streif zieht jedes Jahr ein sehr großes Publikum an, entsprechend früh sind Unterkünfte ausgebucht.
Bei Brauchtumsveranstaltungen gilt: Sie richten sich in erster Linie an die eigene Gemeinde. Gäste sind willkommen, das Programm wird aber nicht für sie gemacht.
Angaben zu Terminen, Preisen und Programm ändern sich. Vor der Anreise lohnt immer ein Blick auf die offizielle Seite der jeweiligen Veranstaltung.
Wie man an Karten kommt
Ermäßigungen gibt es häufiger als gedacht, für Studierende, Senioren und Familien. Sie werden selten aktiv beworben und stehen meist im Kleingedruckten der Ticketseite.
Abendkassen öffnen meist ein bis zwei Stunden vor Beginn. Bei kleineren Veranstaltungen reicht das völlig aus.
Häufige Fragen zu Veranstaltungen in Österreich
Gibt es Veranstaltungen ohne Eintritt?
Ja, und nicht wenige. Das Donauinselfest in Wien ist das bekannteste Beispiel, dazu kommen Stadtfeste, Erntedankfeste und die meisten Adventmärkte.
Wann ist die dichteste Veranstaltungszeit?
Von Juli bis September. In diesen Monaten überschneiden sich Festspiele, Open Airs und die ersten Brauchtumstermine des Herbstes.
Wie findet man kleinere Veranstaltungen?
Über Gemeindezeitungen, Aushänge vor Ort und regionale Ankündigungen. Vieles davon wird nie online beworben.
Alle Angaben beziehen sich auf den üblichen Jahresverlauf. Konkrete Daten und Öffnungszeiten bitte beim Veranstalter prüfen.









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